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Foto: Reinhard Wendler


Modell- und Bildgeschichte

Dr. Reinhard Wendler ist Kunst- und Bildhistoriker. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ikonographie, Visuelle Kompetenz, Modelle und Skalierungseffekte.

Kurzbiographie
Seit 2014 arbeitet Reinhard Wendler als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut im Forschungsverbund Bilderfahrzeuge am Warburg Institute in London. Daneben ist er assoziierter Mitarbeiter im Projekt "Modelle in der Gestaltung" des Interdisziplinären Labors Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin.

2012–2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste, wo er mit Florian Dombois das Projekt "Size Matters. Zur Maßstäblichkeit von Modellen" leitete.

2011–2012 war er als Gastprofessor für Kunstgewerbe und Design am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, 2009–2011 als Dozent für Bildtheorie und Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern.

2007–2010 arbeitete er Postdoktorand an dem von der Fritz-Thyssen Stiftung geförderten Projekt "Modelle als Akteure" am Fachbereich "Formale Modelle, Logik und Programmierung" der Technischen Universität Berlin, und während 2008–2011 als Gastwissenschaftler am Modul "Bild und Modell" des Nationalen Forschungsschwerpunkts Bildkritik eikones der Universität Basel.

2004–2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt "Aufklärung des Modellbegriffs" am Forscherkolleg "Bild-Schrift-Zahl" des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort verfasste er seine Dissertation mit dem Titel "Die Rolle der Modelle in Werk- und Erkenntnisprozessen".

Neuerscheinung:

Das Modell zwischen Kunst und Wissenschaft
Die gängige Unterscheidung zwischen Modellen von etwas und Modellen für etwas basiert weitgehend auf der Zuordnung der einen zu den Wissenschaften, der anderen zu den Künsten und den entwerfenden Disziplinen. Diese Aufteilung hält einer näheren Untersuchung nicht Stand. Zudem hat sie die Einsicht vereitelt, dass und wie Forschen und Entwerfen im Modell ineinander verflochten sind. Aufgrund ihrer notorischen Ignoranz gegenüber den Grenzen zwischen den Disziplinen und Wissenskulturen könnten die Modelle einen Konvergenzpunkt für gegenwärtige Bemühungen um ein neues Verständnis einerseits des wissenschaftlichen Arbeitens, andererseits des künstlerischen Forschens und Wissens darstellen.

Erschienen am 14. August 2013 beim Wilhelm Fink Verlag München.
ISBN: 978-3-7705-5041-8